Alles, was Sie über die Impfung gegen COVID-19 wissen müssen.

Verlässliche Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Gesundheit,
des Robert Koch-Instituts und der Weltgesundheitsorganisation.
Covid vaccination
Erklärvideo „Wie buche ich einen Covid-Impftermin für mich und meine Angehörigen in Berlin"

Wann kann ich mich impfen lassen?

Die ersten Impfungen starteten in Deutschland am 27. Dezember 2020.
In der ersten Phase werden in Impfzentren oder über mobile Teams Menschen geimpft, die aufgrund ihres Alters, ihres Berufs oder bestimmter Vorerkrankungen zu einer bestimmten Risikogruppe gehören. Eine solche Priorisierung ist notwendig, da der Impfstoff zunächst nicht für alle ausreicht, die geimpft werden möchten. Mit weiteren Impfstofflieferungen werden die Impfungen nach und nach auf breitere Teile der Bevölkerung ausgeweitet.

In Berlin ist Doctolib der offizielle Technologiepartner des Berliner Senats für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und für die Koordination der Terminvergabe und Dokumentation der Impfungen zuständig.

Zahlen und Fakten

Über 762.000 Termine wurden in Berlin bereits online und offline über Doctolib gebucht.

Patienten benötigen im Durchschnitt nur sechs Minuten, um online einen Termin bei den Berliner Impfstellen zu buchen. 

Die durchschnittliche Dauer eines Impftermins beträgt 15 Minuten (vom Zusammentreffen der zu impfenden Person mit dem Arzt oder einem Helfer bis zur Impfung).

Zu gegebenem Zeitpunkt können die Impfungen auch dezentral - also direkt in den Arztpraxen - durchgeführt werden. Wir werden Sie über einen genauen Zeitplan informieren, sobald er vorliegt. Doctolib wird in Deutschland bei der dezentralen Impfstrategie eine große Rolle spielen. Eine spezielle Lösung für Hausärzte zur einfachen Organisation von Impfterminen liegt bereits vor.
News - AstraZeneca
Der Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) folgend, setzt das Land Berlin Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca zunächst aus. Die Impfungen werden mindestens bis zum Abschluss einer Bewertung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) ausgesetzt.
In Berlin betrifft die Aussetzung die Corona-Impfzentren Tegel und Tempelhof, die vorübergehend geschlossen werden, das Impfen der Mitarbeitenden in den Krankenhäusern sowie das Pilotprojekt für Impfungen durch niedergelassene Ärzte.
Weitere Informationen des SengPG Berlin finden Sie hier und des Paul-Ehrlich-Instituts finden Sie hier.
Schutzimpfungen mit höchster Priorität*
  • Über 80-Jährige

  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,

  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten

  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten

  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin.

Schutzimpfungen mit hoher Priorität*
  • Über 70-Jährige

  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation

  • Enge Kontaktpersonen von solchen pflegebedürftigen Personen, die über 70 Jahre alt sind, an Trisomie 21 oder einer geistigen Behinderung (bzw. Demenz) leiden oder nach einer Organtransplantation ein hohes Infektionsrisiko haben.

  • Kontaktpersonen von Schwangeren

  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,

  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren

  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur

  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind

Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität*
  • Über 60-Jährige

  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma

  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten

  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz

  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, in Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation

  • Erzieher und Lehrer

  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

*Coronavirus-ImpfVO vom 18.12.2020
Wie viel wird die Impfung kosten? Erhalte ich eine Rückerstattung?
Die Impfung gegen das Coronavirus ist in Deutschland unabhängig vom Versicherungsstatus kostenlos. Vorleistungen fallen nicht an, somit bedarf es auch keiner Rückerstattungen.
Sollte ich mich impfen lassen?
Dies ist Ihre persönliche Entscheidung, da Impfungen gegen das Coronavirus freiwillig sind. Falls Sie weitere Fragen rund um die Impfung haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Nutzen Sie dafür auch unsere Videosprechstunde.
Wie kann ich geimpft werden, wenn ich berechtigt bin?
Für die Organisation und den Betrieb der Impfzentren sowie die Terminvergabe sind die Bundesländer zuständig. Bürgerinnen und Bürger, die impfberechtigt sind, werden von ihnen vollumfänglich informiert.
Über das Engagement von Doctolib in Deutschland
Wir erleben derzeit die weltweit schwerste Gesundheitskrise seit langer Zeit. Sie macht jedoch den Mehrwert von Partnerschaften im Gesundheitswesen so deutlich wie nie zuvor.Daher sieht es Doctolib als seine gesellschaftliche Verantwortung an, zu gemeinsamen Lösungen zur Eindämmung der aktuellen Krise beizutragen. Wir kooperieren mit Landesbehörden und Leistungserbringern im Gesundheitswesen, indem wir unser Produktportfolio ohne Profitabsichten in den Dienst der Bekämpfung von COVID-19 stellen.
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