Fragen und Antworten zur COVID-19-Impfung

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News - AstraZeneca - Impfungen mit AstraZeneca bei Menschen unter 60 ausgesetzt

Das Land Berlin setzt die Corona-Schutzimpfungen mit dem Wirkstoff des Herstellers AstraZeneca aus.

In der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) wurde am  30.3. 2021 der  Beschluss gefasst, den Impfstoff AstraZeneca in der Regel nicht mehr an Personen unter 60 Jahren zu verimpfen. Das Land Berlin hatte die Impfungen bereits am 30.3. vorsorglich gestoppt.

Personen, die in Berlin ihren AstraZeneca-Termin gebucht hatten, wurden per E-Mail oder SMS über die Absage ihrer Termine informiert, sofern sie diese Kontaktmöglichkeiten bei der Buchung angegeben haben, ansonsten über die Medien, online, oder in der Hotline bei Nachfrage. Der vergebene Impfcode behält selbstverständlich für alle ausgefallenen Impfungen seine Gültigkeit und kann für eine nächste Buchung genutzt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Senats für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung unter diesem Link.

Schutzimpfungen mit höchster Priorität*
  • Über 80-Jährige

  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,

  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten

  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten

  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin.

Schutzimpfungen mit hoher Priorität*
  • Über 70-Jährige

  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation

  • Enge Kontaktpersonen von solchen pflegebedürftigen Personen, die über 70 Jahre alt sind, an Trisomie 21 oder einer geistigen Behinderung (bzw. Demenz) leiden oder nach einer Organtransplantation ein hohes Infektionsrisiko haben.

  • Kontaktpersonen von Schwangeren

  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,

  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren

  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur

  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind

Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität*
  • Über 60-Jährige

  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma

  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten

  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz

  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, in Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation

  • Erzieher und Lehrer

  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

*Coronavirus-ImpfVO vom 10.03.2021
Wie viel wird die Impfung kosten? Erhalte ich eine Rückerstattung?
Die Impfung gegen das Coronavirus ist in Deutschland unabhängig vom Versicherungsstatus kostenlos. Vorleistungen fallen nicht an, somit bedarf es auch keiner Rückerstattungen.
Sollte ich mich impfen lassen?
Dies ist Ihre persönliche Entscheidung, da Impfungen gegen das Coronavirus freiwillig sind. Falls Sie weitere Fragen rund um die Impfung haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Nutzen Sie dafür auch unsere Videosprechstunde.
Wie kann ich geimpft werden, wenn ich berechtigt bin?
Für die Organisation und den Betrieb der Impfzentren sowie die Terminvergabe sind die Bundesländer zuständig. Bürgerinnen und Bürger, die impfberechtigt sind, werden von ihnen vollumfänglich informiert.
Ich hatte vor weniger als 3 Monaten COVID-19. Kann ich mich impfen lassen?
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Sie hatten COVID-19 vor weniger als 3 Monaten: Sie müssen nicht geimpft werden. Sie sind noch durch die Post-Infektions-Immunität geschützt.

Ich hatte vor mehr als 3 Monaten COVID-19. Kann ich mich impfen lassen?
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Sie hatten COVID-19 vor mehr als 3 Monaten: Wenn Sie zu einer berechtigten Impfgruppe gehören, können Sie geimpft werden. Sie erhalten aber eventuell nur eine Injektion, da Ihr Körper nun ein Immungedächtnis hat. Sie müssen jedoch trotzdem beide Impftermine buchen: Ihr Arzt wird beim ersten Termin entscheiden, ob die zweite Injektion fortgesetzt werden soll (wenn Sie z. B. eine Krankheit oder Behandlung haben, die eine Immunsuppression verursacht).

Über das Engagement von Doctolib in Deutschland
Wir erleben derzeit die weltweit schwerste Gesundheitskrise seit langer Zeit. Sie macht jedoch den Mehrwert von Partnerschaften im Gesundheitswesen so deutlich wie nie zuvor.Daher sieht es Doctolib als seine gesellschaftliche Verantwortung an, zu gemeinsamen Lösungen zur Eindämmung der aktuellen Krise beizutragen. Wir kooperieren mit Landesbehörden und Leistungserbringern im Gesundheitswesen, indem wir unser Produktportfolio ohne Profitabsichten in den Dienst der Bekämpfung von COVID-19 stellen.